Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit legt Grundstein für Medienarbeit zum 6. Deutschen Musikfest 2019 in Osnabrück - Rundgang in der Stadt zur Besichtigung der vorgesehenen Austragungsorte

Osnabrück. Bewusst wurde die Jahrestagung des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit Mitte Oktober 2016 nach Osnabrück gelegt, um sich einen ersten Eindruck von den Austragungsorten des 6. Deutschen Musikfestes, das vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2019 in der Friedensstadt Osnabrück stattfinden soll, zu machen.

Nachdem durch den Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), Paul Lehrieder, MdB und den Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Wolfgang Griesert, bereits am 18. Juli der Vertrag zur Austragung in Osnabrück unterzeichnet werden konnte, machten sich die Organisatoren daran, die weiteren Schritte zu planen.

So konnten in Abstimmung mit der Stadt Osnabrück, der BDMV, dem Niedersächsischen Landesverband, dem für die Organisation vor Ort federführenden Kreismusikverband Osnabrücker-Land bereits die Austragungsorte im Wesentlichen bestimmt werden. Ausgewählt wurden insgesamt 40 Spielstätten in der ganzen Stadt einschließlich Universität. Dies ist auch erforderlich bei rund 300 erwarteten Musikgruppen, Musikvereinigungen und Musikschulen mit über 15.000 aktiven Teilnehmern, aus dem In- und Ausland, die ein vielfältiges musikalisches Programm in ihrem Gepäck haben werden. An möglichst vielen Veranstaltungsorten soll ein breites Spektrum der Blas- und Spielleutemusikkultur, Gala-, Unterhaltungs- und Preisträgerkonzerte, Marschwertungen, Showeinlagen und Wertungsspiele geboten werden. Geplant sind ökumenische Gottesdienste. Höhepunkt des viertägigen Musikfestes wird der Festumzug vom Schlossgarten bis in die Altstadt sein.

Die Mitglieder des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit machten sich nun in einem rund zweistündigen Rundgang daran, die Spielstätten unter der fachkundigen Führung des Beauftragen zur Durchführung des DMF 2019, Initiators und Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Osnabrücker-Land, Karl-Heinz Ast, in Augenschein zu nehmen.
Viele Eindrücke wurden gewonnen. Erste Anmerkungen und Anregungen zu den Veranstaltungsorten wurden im abschließenden Gespräch Karl-Heinz Ast für die weiteren Planungen mit auf den Weg geben. Insgesamt zeigten sich die Tagungsteilnehmer beeindruckt von der Vielfalt der Spielstätten in Osnabrück.

Mediale Planung zum Musikfest
Besonders ins Auge fiel beim Rundgang der Steckenpferdreiter, der als das eigentliche Friedenssymbol der Stadt gilt. Seit 1953 wird in Gedenken an den Westfälischen Frieden von 1648 mit selbstgebastelten Steckenpferden von Hunderten von Viertklässlern am 25. Oktober in jedem  Jahr ein Friedenstag gefeiert. Dies inspirierte insbesondere die Vorsitzende des Fachbereich ÖA, Silke Schulze, dazu, das kurz zuvor ausgesuchte Emblem zum Deutschen Musikfest als besonderen Blickfang in das Gesamtlogo integrieren zu wollen, was auch die Zustimmung der Fachbereichsmitglieder traf.
Gedacht ist dabei an eine Doppeldeutigkeit: Das Steckenpferd als Friedensymbol der Stadt Osnabrück und das Steckenpferd als die besondere Neigung der erwarteten Musiker/innen beim Deutschen Musikfest, die 2019 in diese Stadt zum Musizieren und Feiern kommen. Der so entstandene Entwurf des Logos für das Deutsche Musikfest, in dem auch die Farben der Stadt Osnabrück Berücksichtigung finden, wird dem BDMV-Präsidium vorgestellt und soll nach dessen Zustimmung in Kürze präsentiert werden.

Die mediale Vorbereitung durch den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit nahm einen zentralen Raum der Tagung ein. So wurde ein erster Fahrplan erstellt, wie und wann die Verbände, die öffentlichen Medien und die für die mediale Unterstützung weiteren wichtige Einrichtungen mit eingebunden werden sollen. In der nächsten Tagung des Fachbereichs am 4./5. März 2017 sollen die weiteren Schritte folgen.

Arbeitsergebnisse des ÖA in Osnabrück
Die Arbeit und die Zuständigkeiten des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit sollen künftig in der BDMV Geschäftsordnung neu geregelt werden. Dies stärkt die Kompetenz des Fachbereichs und eröffnet durch Verlagern der Zuständigkeiten auf mehrere Verantwortliche, dass der Fachbereich in allen Gremien der BDMV präsent sein kann, was zur Optimierung der Arbeitsergebnisse beitragen wird.
Die BDMV als Imageträger der Amateurmusik in Deutschland hat sich im Laufe des Jahres zu verschiedenen Anlässen präsentieren können. Als besonderer Erfolg konnten dabei die Offenen Deutschen Meisterschaften der Spielleute in Rastete angeführt werden.
Für die Außendarstellung der BDMV wird in Kürze jeweils ein neuer Image- und Projektflyer vorgestellt. Die aktuelle öffentliche Darstellung durch das Internet war Gegenstand der Beratungen, ebenso die Frage, zu welchen aktuellen Anlass die BDMV zukünftig eigene Pressemitteilungen herausgeben wird. Für die Fortführung des Newsletters ist von besonderer Bedeutung, die Arbeit der Landesverbände stärker in den Fokus zu rücken. Dafür ist eine verstärkte Mitarbeit im Fachbereich erforderlich. Bisher noch nicht mitarbeitende Mitgliedsverbände werden gebeten, sich zu beteiligen.

Wolfgang Rössler, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der BDMV
       


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