Bundesvereinigung stellt sich neu auf - Paul Lehrieder neuer Präsident / 6. Deutsches Musikfest 2019 in Osnabrück

Kassel. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder aus Würzburg ist neuer Präsident der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände (BDMV). In der Vollversammlung der BDMV im Rahmen ihres ersten Kongresses im Tagungszentrum Kassel wurde Lehrieder einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Der Präsident Paul Lehrieder (l.) mit den Präsidiumsmitgliedern: (v.l.n.r): Michael Weber, Ingrid Schafranski, Harald Oelschlegel, Silke Schulze, Kay Prieß, Ursula Anlauf, Heiko Schulze, Prof. Dr. Hubert Kempter, Ralf Subat und Anne Sygulla. Es fehlt Ernst Oestreicher.

World-Café

Interessierte Zuhörer beim ersten BDMV-Kongress

Die Dozenten des BDMV-Kongress

Drumband Büdingen

Verabschiedung von Harald Essig

Der bisherige Amtsinhaber Siegfried Kauder stellte sich nach zwei erfolgreichen Wahlperioden nicht wieder zur Verfügung. Als erster Vizepräsident wurde Michael Weber (Bund Deutscher Blasmusikverbände) einmütig im Amt bestätigt. Als Vizepräsidenten stehen ihnen Ingrid Schafranski (Bläserverband Mecklenburg-Vorpommern), Ernst Oestreicher (Nordbayerischer Musikbund), Kay Prieß (Musikerverband Schleswig-Holstein) und Harald Oelschlegel (Deutscher Feuerwehrverband) zur Seite.

Als Bundesschatzmeisterin wurde Ursula Anlauf (Volksmusikerbund NRW) gewählt. Weitere Präsidiumsmitglieder sind die Bundesmusikdirektoren Heiko Schulze (Blasmusik, Sächsischer Blasmusikverband), Ralf Subat (Spielleute, Niedersächsischer Musikverband), Professor Dr. Hubert Kempter (EDV/Neue Medien, Blasmusikverband Baden-Württemberg) und Silke Schulze (Öffentlichkeitsarbeit, Sächsischer Blasmusikverband). Die Deutsche Bläserjugend ist durch die Bundesvorsitzende Anne Sygulla (Sächsischer Blasmusikverband) im Präsidium vertreten.
"Mit Freude habe ich die Wahl angenommen und freue mich auf die Herausforderung. Was die Vereine im Land abliefern ist mehr als beachtlich.", sagte Lehrieder.

Für die weitere Arbeit stellte die Vollversammlung entscheidende Weichen: einstimmig bestätigten die Delegierten als Veranstaltungsort für das 6. Deutsche Musikfest vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 die Stadt Osnabrück/Niedersachsen. Der Projektleiter vor Ort und Vorsitzender des Kreisverbandes Osnabrück Land, Karl-Heinz Ast, sowie die Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Osnabrück, Patricia Mersinger, präsentierten die Konzeption. Das Land Niedersachsen setzt große Erwartungen in das größte Musikfest der Laienmusik. Dazu werden - erstmals in Norddeutschland - rund 20.000 Musiker und 250.000 Gäste erwartet.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Kongresses stand die Fachtagung "Zukunftsmusik unterwegs" mit Foren und Diskussionsrunden. Besondere Themen dabei waren "Vereine und moderne Engagementförderung", "Strukturen und Verflechtungen der Amateurmusik", "Verbandslandschaft in Deutschland", "Globale Blasmusik ? gibt es so etwas?", "Was bedeutet die Migrationsgesellschaft für die Blasmusik und umgekehrt?".
Als Gesamtmoderator führte der Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk Stephan Ametsbichler mit hoher Fachkunde durch das Forum.

Dieser erste gemeinsame Kongress der BDMV und der Deutschen Bläserjugend (DBJ) beinhaltete auch die jährlichen Konferenzen der einzelnen Fachbereiche sowie die Tagung des Jugendausschusses der DBJ. Hier wurden zur musikalischen Ausbildung des Nachwuchses in der D-Reihe der Bläser und Spielleute bundeseinheitlichen Mindeststandards durch die DBJ verabschiedet.

Die BDMV als größter deutscher Musikverband vertritt über 1,3 Millionen Musiker. Sie ist Dachverband von mehr als 18.000 Ensembles und rund 11.000 Mitgliedsvereinen, die in 24 Mitgliedsverbänden auf Landesebene organisiert sind.


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